OGcon
Ratgeber
02. April 2024

KI-Musik erstellen: Der Einstieg für Unternehmer und Kreative

Also, KI Musik erstellen, genau, das läuft im Kern über drei Wege, die auf den ersten Blick eigentlich gar nichts miteinander zu tun haben, und dann merkt man beim Ausprobieren, dass sie sich super ergänzen: einmal komplett neue Songs generieren mit Tools wie Soundraw oder Suno, und dann quasi in die andere Richtung gedacht mit KI-Trennern wie Lalal.ai Vocals und Instrumental aus einem bestehenden Song wieder rauslösen – und dann, wie gesagt, als dritten Baustein noch mit Text-zu-Video-Tools wie Kyber ein Musikvideo dazu bauen, das auf den Sound reagiert. Und das Krasse dabei: Musiktheorie oder ein Instrument spielen können, brauchst du für keinen einzigen dieser drei Wege, quasi null Vorwissen nötig – du machst die Tools am besten einfach mal auf und probierst dich durch.

KI-Musik erstellen – abstrakte Klangwellen-Skulptur im Tonstudio-Licht

Die drei Wege zu KI-Musik

Und zwar hat KI die Musikproduktion, genau, in im Grunde drei Bereichen verändert – beim Komponieren neuer Stücke, und dann beim Zerlegen bestehender Songs in ihre Einzelteile, und dann eben noch bei der visuellen Umsetzung als Musikvideo obendrauf –, und für keinen dieser drei Bereiche musst du ein Instrument spielen können oder überhaupt Musiktheorie kennen, sondern wichtiger als das ganze Vorwissen ist eigentlich einfach die Neugier, sich mal durch die Tools durchzuklicken und zu schauen, was dabei so rauskommt.

35 %

der von GEMA und SACEM befragten Musikschaffenden in Deutschland und Frankreich setzen bereits KI in ihrer Arbeit ein.

Quelle: GEMA/SACEM-Studie "KI und Musik" (Goldmedia), 2024

Wie sich das in der Praxis dann anfühlt, das hat Lukas Hüttis – Berater für KI und Web3 und nebenbei Mixing Engineer – auf der OGcon live an drei Tools gezeigt, Schritt für Schritt zum Anfassen, und dann eben nicht nur behauptet, sondern direkt vorgeführt. Sein Fazit dazu, wie gesagt ziemlich unmissverständlich: Die Technologie geht nicht mehr weg, sondern wird nur immer relevanter, und das Wachstum ist einfach exponentiell da, wir sind gerade erst am Anfang von dieser Kurve. Die passenden Werkzeuge dafür sind dann quasi Teil eines größeren Werkzeugkastens, den der Überblick zu KI-Tools für Unternehmen einordnet.

Songs mit KI generieren: Soundraw im Praxistest

Am einfachsten ist der Einstieg eigentlich über Musikgenerations-Tools wie Soundraw, Soundful oder Suno, und dann komponiert die KI da quasi komplett neue Stücke, und das Krasse ist: Bei Soundraw brauchst du noch nicht mal einen Account dafür – Länge auswählen, Tempo, also langsam, normal oder schnell, und dann noch das Genre, und dann schlägt dir die KI, genau, ziemlich sofort einen fertigen Track vor.

Elektronische Genres wie Lo-Fi, Hip-Hop oder generell rein digitale Sounds funktionieren am zuverlässigsten, das muss man ehrlich sagen, wie gesagt. Bei organischer Musik mit E-Gitarren oder Rock hat die KI dagegen noch ein bisschen spürbar mehr Schwierigkeiten.

  • Anpassen statt neu würfeln: Über einen Mixer lassen sich einzelne Parts duplizieren, Instrumente ein- und ausblenden und BPM, Tonart oder Übergänge feinjustieren.
  • Lizenz inklusive: Mit einem Abo erhältst du bei vielen Anbietern direkt die Nutzungslizenz, etwa für YouTube-Videos oder Social-Media-Content.
  • Kein Setup nötig: Die meisten Tools lassen sich ohne Registrierung direkt im Browser ausprobieren – ideal, um erst mal ein Gefühl dafür zu bekommen.
Makro-Ansicht eines Mischpultreglers als Symbol für KI-Musik-Tools

Vocals und Instrumental trennen mit KI

Und dann ist der zweite Weg quasi genau der umgekehrte: Ein fertiger Song wird per KI in seine Bestandteile zerlegt, also Gesang, Bass, Schlagzeug, Instrumental, und dann eben alles schön einzeln – und Tools wie Lalal.ai funktionieren dafür per Drag-and-drop, und die sind unter anderem deswegen bekannt geworden, weil damit 2023 aus einer alten John-Lennon-Kassette der letzte Beatles-Song technisch aufbereitet wurde.

Und in der Live-Demo zeigte sich dann auch ziemlich ehrlich, wo die Technik gerade wirklich steht: Bei elektronischer Musik oder sauberen Sprachaufnahmen trennt die KI Stimme und Hintergrund zuverlässig, genau, das funktioniert. Bei einem hallreichen Metal-Track mit E-Gitarren und Schreigesang dagegen – wie gesagt, das hier ist auch die Königsdisziplin – klappte es dann nur noch semi-gut.

Praktischer Nebeneffekt für Unternehmer, den man dabei leicht übersieht, genau: Dieselbe Technik filtert eben auch Hintergrundgeräusche aus schlechten Ton- oder Interviewaufnahmen raus – nützlich also quasi ein ganzes Stück weit über die Musikproduktion hinaus.

KI-Musikvideos erstellen mit Kyber

Und dann, genau, als dritten Baustein gibt's noch das Musikvideo dazu: Text-zu-Video-Tools wie Kyber oder Runway generieren da Szenen, die auf die Musik reagieren, oder nehmen ein ganz einfaches Video – also quasi jemand performt vor einer weißen Wand, mehr nicht – und wandeln das per Prompt in eine völlig neue visuelle Welt um, inklusive Lippensynchronisation, quasi automatisch mit dazu.

Für ein eigenes Musikvideo-Projekt hat Hüttis nach eigener Angabe rund 40 bis 50 US-Dollar in Kyber-Credits gesteckt, und dann kam eben noch Schnittzeit in der kostenlosen Software DaVinci Resolve oben drauf. Ein klassisches Musikvideo mit Konzept, Dreh und Schnitt kostet dagegen, wie gesagt, ziemlich schnell mehrere tausend Euro. Perfekt ist das Ergebnis dabei nicht, ganz ehrlich, Bildfehler und misslungene Takes gehören da einfach noch mit dazu – aber das Kosten-Verhältnis zeigt trotzdem, wie gesagt, ziemlich klar das Potenzial.

Was das für Unternehmer und Kreative bedeutet

Und die drei Werkzeuge lassen sich eben auch kombinieren, und dann quasi aus einem generierten Song direkt ein passendes Video erstellen und so komplett KI-gestützten Content produzieren, ohne dass irgendwo ein Instrument oder eine Kamera im Spiel war. Über die Musikbranche hinaus eignet sich das Prinzip eigentlich für Werbejingles, Hintergrundmusik in Social-Media-Videos oder Podcast-Intros genauso gut; mehr dazu im Überblick zu KI-Tools für Unternehmen.

Ein Punkt bleibt dabei wie gesagt wichtig: Rechte prüfen, bevor fremde Songs oder Aufnahmen in ein KI-Tool hochgeladen werden, genau, das nicht vergessen. Wer selbst mit KI-Praxiswissen im Team starten will, findet auf der OGcon die nächste Gelegenheit dazu – mehr unter KI-Weiterbildung für Unternehmer.

Im Tonstudio: Vocals und Instrumental eines Songs per KI trennen

Häufige Fragen

Wie erstelle ich Musik mit KI?+

Mit einem Musikgenerations-Tool wie Soundraw oder Suno: Genre, Länge und Tempo festlegen, das Ergebnis anhören, über einen Mixer anpassen und herunterladen. Ein Account ist bei den meisten Tools nicht nötig, um es auszuprobieren.

Ist KI-generierte Musik lizenzfrei nutzbar?+

Das hängt vom Tool und Abo ab. Viele Anbieter räumen mit einem bezahlten Plan eine Nutzungslizenz ein, etwa für YouTube-Videos. Die Lizenzbedingungen vor der Nutzung immer prüfen.

Kann KI auch Vocals aus einem fertigen Song herauslösen?+

Ja, Tools wie Lalal.ai trennen Gesang, Bass, Schlagzeug und Instrumental per Drag-and-drop. Bei elektronischer Musik und klaren Aufnahmen funktioniert das zuverlässig, bei hallreichen Rock- oder Metal-Songs mit E-Gitarren nur eingeschränkt.

Was kostet ein KI-generiertes Musikvideo?+

In einem dokumentierten Praxisbeispiel lagen die Kosten bei rund 40 bis 50 US-Dollar für Kyber-Credits plus eigene Schnittzeit in kostenloser Software wie DaVinci Resolve – gegenüber mehreren tausend Euro für ein klassisch produziertes Musikvideo.

Brauche ich Musikkenntnisse, um mit KI Musik zu erstellen?+

Nein. Die vorgestellten Tools richten sich explizit auch an Menschen ohne Musiktheorie oder Instrumentenerfahrung – die KI übernimmt Komposition, Arrangement und technische Trennung.

Sei bei der nächsten OGcon wieder dabei.

Trag dich in die Warteliste ein und erfahre als Erste:r, sobald die nächste OGcon startet.

Mit dem Eintragen willigst du ein, dass dich die Veranstalter der OGcon — Benno Siebern (MetaWelten) und Markus Habermehl (Pundamilia Marketing OÜ) — per E-Mail über die nächste Ausgabe informieren. Abmeldung jederzeit über den Link in jeder E-Mail. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Auf die Warteliste →